Fortbildungsdetails

Rechenschwierigkeiten verstehen und vorbeugen – Basiskompetenzen diagnosegeleitet fördern ( (SCHELF, SCHILF)

ANR: 102053 Schulform: Alle Schulformen der Primarstufe Bereich/Teilbereich: Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Mathematik Direkter Link: 102053 (öffnet in neuem Fenster) Gruppe: Alle Angebote aus dieser Gruppe
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Inhalt

„Dyskalkulie“, „Rechenstörungen“ und „Rechenschwäche“ sind
verschiedene Begrifflichkeiten, die im Zusammenhang mit Schwierigkeiten
beim Mathematiklernen immer wieder genutzt werden. Solche
Schwierigkeiten sind in der Regel auf verschiedene Ursachen
zurückzuführen.
Ziel der Fortbildung ist es, ein Bewusstsein für die Ursachen von
Rechenschwierigkeiten zu schaffen sowie die Bedeutung der arithmetischen
Vorläuferfähigkeiten und Basiskompetenzen für den Lernzuwachs zu
identifizieren.
Inhalte
Der Fokus dieser Fortbildung liegt auf der Formulierung kindgerechter Kompetenzen, die zur prozessbegleitenden Dokumentation „sonstiger Leistungen“ genutzt werden. Diese sollen schulübergreifend erstellt und allen daran mitarbeitenden Schulen anschließend zur Verfügung
gestellt werden.
Die Teilnehmenden erhalten Anregungen, ihren Mathematikunterricht so zu
gestalten, dass die Lernenden tragfähige Vorstellungen zu Zahlen und
Operationen aufbauen und sich vom zählenden Rechnen lösen können. Zudem
lernen sie Möglichkeiten der förderorientierten Diagnostik kennen.
Die Teilnehmenden
• lernen, welche arithmetischen Vorläuferfähigkeiten und
Basiskompetenzen gesichert sein müssen, um erfolgreich
weiterlernen zu können
• erhalten Anregungen Ihren Unterricht für alle Kinder so zu
gestalten, dass zählendem Rechnen in besten Fall vorgebeugt und
eine Ablösung vom zählenden Rechnen durch alle Schuljahre
hindurch fokussiert wird
• lernen, wie (alle) Kinder durch Darstellungsvernetzung
mathematische Vorstellungen auf- und ausbauen
• erarbeiten Einsatzmöglichkeiten durchgängiger Darstellungsmittel
• Lernen das Prinzip der förderorientierten Diagnostik kennen
• führen eine Praxiserprobungen/Transferaufgaben durch
Weitere Aspekte können im Rahmen der Fortbildung ausgewählt werden
• Elemente des mathematischen Anfangsunterrichtes
(Materialien, Spiele, Lernumgebungen, ...)
• produktives Üben
• Vertiefung einzelner Basiskompetenzen (z.B.: Zahl-, Stellenwert-
oder Operationsverständnis)

Das Modul wird schulintern (SchiLF) und schulextern (SCHELF) als prozessbegleitende mehrtägige Fortbildung (1 Ganztag und 2 Halbtage - 1 davon digital) oder vier Halbtage ( 2 davon digital) angeboten, um die Nachhaltigkeit zu erhöhen und einen Transfer in den Unterricht zu ermöglichen. Die konkrete Zusammenstellung der verschiedenen Inhalte wird in einem Vorgespräch besprochen.
Die Fortbildungen sind kohärent mit den bestehenden Projekten QuaMath,
FOKUS-Mathematik, Startchancen und DFO II konzipiert. Dementsprechend wird das Material aus PIK AS grundgelegt.
Bezug zum RRSQ:
2.4 - Kompetenzorientierung
2.7 - Schülerorientierung und Umgang mit Heterogenität
2.8 - Feedback und Beratung
2.9 - Bildungssprache und sprachsensibler (Fach-) Unterricht
2.10- Lernen und Lehren im digitalen Wandel
Fächer
Mathematik
Zielgruppe und Voraussetzungen
Mathematiklehrkräfte der Primarstufe, insbesondere Fachkonferenzvorsitzende Mathematik ( gerne: 2-3 Lehrkräfte pro Schule) Die im Lehrplan geforderten Aspekte zur Förderung und Bewertung von Leistungen sowie die Heterogenität der Lerngruppen erfordern es, traditionelle, meist punktuelle Formen der Leistungsbewertung zu überdenken und geeignete Methoden weiterzuentwickeln: Pädagogische Leistungsfeststellungen sollten primär erfolgen, um eine Grundlage für individuelle Fördermaßnahmen zu erhalten.

Fachberatung Fortbildung

Cordia Oude Hengel

E-Mail: cordia.oudehengel@brk.nrw.de

Tel: +49 221 147-2965

Sachbearbeitung

Christiane Ehrecke

E-Mail: christiane.ehrecke@brk.nrw.de

Tel: -