Fette neu gedacht – von der Fritteuse zum Versuchsgut - Schülerexperimente zum Vergleichen und Bewertung von Fetten
Pilotierung
Inhalt
Hintergrund
Die Fähigkeit, Informationen kritisch zu bewerten und kriteriengeleitet Entscheidungen zu treffen, ist essenziell, um die komplexen Herausforderungen unserer Gesellschaft zu bewältigen. Im Alltag begegnen Jugendlichen entsprechende Fragestellungen ganz konkret: Welches Fett eignet sich am besten für den Salat, zum Braten oder zum Frittieren von Pommes? Ist kaltgepresstes Öl tatsächlich besser als raffiniertes?
Um solche Alltagsentscheidungen reflektiert und kompetent treffen zu können, bedarf es neben reinen Fachkenntnissen auch Kommunikations- und Bewertungskompetenzen. Entsprechende Kompetenzerwartungen sind im Kernlehrplan Chemie (SII) fest verankert. Insbesondere im Inhaltsfeld „Reaktionswege der organischen Chemie“ wird am Beispiel des Naturstoffs „Fette“ gefordert, dass die Lernenden die Qualität von Fetten hinsichtlich ihrer Zusammensetzung, Verarbeitung sowie im Kontext der eigenen Ernährung beurteilen können.
Im Fokus dieser Fortbildung steht die Frage, wie Bewertungskompetenzen bei Schüler:innen systematisch gefördert werden können. Naturwissenschaftliche Fakten – gewonnen durch gezielte Nachweisreaktionen bestimmter Stoffklassen – bilden dabei die unverzichtbare Argumentationsbasis.
In dieser experimentellen Fortbildung steht am ersten Tag die Erkenntnisgewinnung durch Nachweisreaktionen im Vordergrund, die die Teilnehmenden in Theorie und Praxis erproben können.
Am zweiten Tag der Veranstaltung wird auf Grundlage der praktischen Ergebnisse konzeptionell an einer kontextorientierten Unterrichtsreihe gearbeitet, die im Unterricht der Q2 zur Förderung der Bewertungskompetenzen eingesetzt werden kann.
Ziele
Die Teilnehmenden…
- können ihre experimentelle Nachweisverfahren durchführen und auswerten: Sie können fachspezifische Nachweisreaktionen und Kennzahlen zur Qualitätsbestimmung von Fetten eigenständig experimentell erproben und die Ergebnisse als empirische Argumentationsbasis für die qualitative Beurteilung von Fetten im Unterricht nutzen.
- können mehrdimensionale Bewertungsprozesse anleiten: Sie können Fette und Öle anhand ökologischer, ökonomischer und gesundheitlicher Kriterien sowie mithilfe der Warentest-Methode kriteriengeleitet vergleichen, um den Lernenden das Fällen fundierter Sach- und Werturteile zu vermitteln.
- können ein kontext- und digitalgestütztes Unterrichtsvorhaben konzipieren: Sie können das Unterrichtskonzept „Das richtige Fett für unsere Pommes“ unter Einbindung des Modells der digitalen Lernfirma lehrplangerecht in die Unterrichtsreihe der Oberstufe (Q2) einbetten und mit Inhalten anderer Inhaltsfelder (z. B. Säure-Base-Titration, Reaktionsmechanismen) vernetzen.
Bitte zur Fortbildung mitbringen
Mobiles Endgerät: Laptop oder Tablet mit Tastatur inkl. Ladekabel
Experimentelle Schutzkleidung: Schutzbrille und ggf. Kittel
KI-Zugang: Falls vorhanden, eigener Zugang zu einem KI-Tool
Unterrichtsmaterialien: Eigene Materialien zur Naturstoffklasse der Fette
Die Fähigkeit, Informationen kritisch zu bewerten und kriteriengeleitet Entscheidungen zu treffen, ist essenziell, um die komplexen Herausforderungen unserer Gesellschaft zu bewältigen. Im Alltag begegnen Jugendlichen entsprechende Fragestellungen ganz konkret: Welches Fett eignet sich am besten für den Salat, zum Braten oder zum Frittieren von Pommes? Ist kaltgepresstes Öl tatsächlich besser als raffiniertes?
Um solche Alltagsentscheidungen reflektiert und kompetent treffen zu können, bedarf es neben reinen Fachkenntnissen auch Kommunikations- und Bewertungskompetenzen. Entsprechende Kompetenzerwartungen sind im Kernlehrplan Chemie (SII) fest verankert. Insbesondere im Inhaltsfeld „Reaktionswege der organischen Chemie“ wird am Beispiel des Naturstoffs „Fette“ gefordert, dass die Lernenden die Qualität von Fetten hinsichtlich ihrer Zusammensetzung, Verarbeitung sowie im Kontext der eigenen Ernährung beurteilen können.
Im Fokus dieser Fortbildung steht die Frage, wie Bewertungskompetenzen bei Schüler:innen systematisch gefördert werden können. Naturwissenschaftliche Fakten – gewonnen durch gezielte Nachweisreaktionen bestimmter Stoffklassen – bilden dabei die unverzichtbare Argumentationsbasis.
In dieser experimentellen Fortbildung steht am ersten Tag die Erkenntnisgewinnung durch Nachweisreaktionen im Vordergrund, die die Teilnehmenden in Theorie und Praxis erproben können.
Am zweiten Tag der Veranstaltung wird auf Grundlage der praktischen Ergebnisse konzeptionell an einer kontextorientierten Unterrichtsreihe gearbeitet, die im Unterricht der Q2 zur Förderung der Bewertungskompetenzen eingesetzt werden kann.
Ziele
Die Teilnehmenden…
- können ihre experimentelle Nachweisverfahren durchführen und auswerten: Sie können fachspezifische Nachweisreaktionen und Kennzahlen zur Qualitätsbestimmung von Fetten eigenständig experimentell erproben und die Ergebnisse als empirische Argumentationsbasis für die qualitative Beurteilung von Fetten im Unterricht nutzen.
- können mehrdimensionale Bewertungsprozesse anleiten: Sie können Fette und Öle anhand ökologischer, ökonomischer und gesundheitlicher Kriterien sowie mithilfe der Warentest-Methode kriteriengeleitet vergleichen, um den Lernenden das Fällen fundierter Sach- und Werturteile zu vermitteln.
- können ein kontext- und digitalgestütztes Unterrichtsvorhaben konzipieren: Sie können das Unterrichtskonzept „Das richtige Fett für unsere Pommes“ unter Einbindung des Modells der digitalen Lernfirma lehrplangerecht in die Unterrichtsreihe der Oberstufe (Q2) einbetten und mit Inhalten anderer Inhaltsfelder (z. B. Säure-Base-Titration, Reaktionsmechanismen) vernetzen.
Bitte zur Fortbildung mitbringen
Mobiles Endgerät: Laptop oder Tablet mit Tastatur inkl. Ladekabel
Experimentelle Schutzkleidung: Schutzbrille und ggf. Kittel
KI-Zugang: Falls vorhanden, eigener Zugang zu einem KI-Tool
Unterrichtsmaterialien: Eigene Materialien zur Naturstoffklasse der Fette
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Lehrkräfte für das Fach Chemie in der Gymnasialen Oberstufe (GOSt / Sekundarstufe II) aller Schulformen. Es sind keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich.
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