Fortbildungsdetails

AFG: Fit für die Gleichstellungsarbeit: Methoden und Techniken

ANR: 110575 Schulform: Alle Schulformen (Allgemeine und BK) Bereich/Teilbereich: Sonstige Aufgaben im System Schule / Gleichstellung Direkter Link: 110575 (öffnet in neuem Fenster) Gruppe: Alle Angebote aus dieser Gruppe
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Inhalt

Ziele
In dieser Fortbildungsveranstaltung werden – auf der Grundlage der rechtlichen Vorgaben – Methoden und Techniken vermittelt, um in der Rolle als AfG erfolgreich zu kommunizieren und zu agieren.
Die Ansprechpartnerinnen für Gleichstellungsfragen (AfG)
  • lernen unterschiedliche Methoden und Techniken kennen, um Konflikte in Bezug auf die Gleichstellungsarbeit in ihren Kollegien zu antizipieren, diese bereits im Vorfeld zu vermeiden bzw. ihnen ggfs. konstruktiv und lösungsorientiert zu begegnen.
  • erproben die aufgezeigten Methoden und Techniken praxisnah in Form von Rollenspielen und konzipieren Strategiepläne zur Umsetzung in ihren schulischen Handlungsfeldern (Pflichtbeteiligung und optionale Handlungsfelder der AfG auf der Grundlage des LGG).
  • lernen die verschiedenen Dimensionen von Redebeiträgen im Rahmen von Konferenzen kennen. Sie erproben Strategien für die Konzeption erfolgreicher Redebeiträge zu genderrelevanten Themen in Konferenzen und überdenken Gelingensbedingungen für eine erfolgreiche Kommunikation inklusive eines sachgerechten Umgangs mit Widerständen.
  • erarbeiten in kooperativen Arbeitsphasen Möglichkeiten der Realisierung schulischer Projekte in den Handlungsfeldern der AfG und wenden diese mit Blick auf eine geschlechtersensible Schul- und Unterrichtsentwicklung im eigenen System an.

Inhalt
In dieser Veranstaltung werden Methoden und Techniken vorgestellt und an Praxisbeispielen erarbeitet. Hierzu gehören die Schaffung von Rollenklarheit, die Vorbereitung von gelungenen Konferenzbeiträgen, der Umgang mit Widerständen sowie die Planung und Implementierung möglicher Handlungsfelder im schulischen Alltag.

Bezüge

Bezug zum Referenzrahmen Schulqualität
1.4.1 Die Schule schöpft ihre Möglichkeiten zur Verringerung von ungleichen Bildungschancen und Benachteiligungen aus.
3.1.1 Der Umgang und die Auseinandersetzung mit Werten und Normen regen zur Wertereflexion und zur Auseinandersetzung mit demokratischen, ethischen und sozialen Aspekten an.
3.2.1 Der Umgang miteinander ist von gegenseitigem Respekt und gegenseitiger Unterstützung geprägt.
3.2.2 In allen Bereichen wird Diversität geachtet und berücksichtigt.
4.3.1 An Schulen wird teamorientiert gearbeitet.

Bezug zum Gleichstellungsplan 2024-2028
Schwerpunktziel 2: Die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Pflege wird weiterhin gefördert. Die schulformübergreifenden und –gebundenen Teilzeitvereinbarungen werden in Schule und ZfsL umgesetzt.
Schwerpunktziel 4: Die Ansprechpartnerinnen für Gleichstellungsfragen an den Schulen und an den ZfsL werden für ihre Aufgaben qualifiziert und bei ihrer Arbeit unterstützt.

Organisatorischer Rahmen

Spezielle Hinweise
  • Zur systematischen Verankerung von Fortbildungserkenntnissen im Kollegium ist die Anmeldung von zwei oder mehreren Lehrkräften einer Schule möglich und begrüßenswert.
  • Die Teilnehmenden werden gebeten, ein digitales Endgerät (Tablet oder Laptop) mitzubringen. Die Nutzung von dienstlich zur Verfügung gestellten digitalen Endgeräten wird empfohlen.
  • Ggf. entstehende Kosten müssen über das Fortbildungsbudget der Schulen erstattet werden.
  • Bei der Teilnahme an digitalen Formaten im Rahmen von Fortbildung sind in besonderer Weise Auswirkungen auf die Summe der dienstlichen Tätigkeiten zu beachten. (Weitere Hinweise siehe: BASS 20-22 Nr. 15 „Dienstvereinbarung mit den Hauptpersonalräten zum Einsatz digitaler Formate in der Lehrkräftefortbildung“).

Allgemeine Hinweise
  • Sofern mehr Anmeldungen als Plätze vorhanden sind, erfolgt die Teilnehmendenauswahl nach einem mit den Personalräten vereinbarten Auswahlverfahren. Personen mit Schwerbehinderung werden bei der Anmeldung im Rahmen der Auswahlkriterien bevorzugt berücksichtigt.
  • Anfallende Reisekosten der Teilnehmenden werden über das Fortbildungsbudget der Schulen bestritten.
  • Datenschutz: Zulässig sind Anwendungen, Programme und Apps (im Folgenden kurz „App“), bei denen sichergestellt werden kann, dass Daten mit Personenbezug aus der Schule nach den Vorgaben der DSGVO verarbeitet werden können. Wenn dies nicht sichergestellt werden kann, sollten mit der jeweiligen App nur Daten verarbeitet werden, die keinen direkten Personenbezug aufweisen. Informieren Sie sich auch gerne in der Handreichung „Datenschutz an Schulen“ der Medienberatung NRW.
  • Entnehmen Sie weiterführende Informationen z. B. zu Kinderbetreuungskosten unseren FAQs: https://www.bezreg-muenster.de/themen/bildung-schule-und-sport/aus-und-fortbildung/fort-und-weiterbildung/organisatorische
Fächer
Nicht fachlich
Zielgruppe und Voraussetzungen
Die Veranstaltung richtet sich ausschließlich an bestellte Ansprechpartnerinnen für Gleichstellungsfragen und deren Stellvertreterinnen, welche die Aufgaben und Funktionen der Ansprechpartnerin für Gleichstellungsfragen praxisnah und vertiefend in der Schule realisieren wollen.

Fachberatung Fortbildung

Svenja Bähner

E-Mail: svenja.baehner@brms.nrw.de

Tel: 0251/411 - 2594

Sachbearbeitung

Svenja Bähner

E-Mail: svenja.baehner@brms.nrw.de

Tel: 0251 411 - 2594

Termine

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